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DHL vereinfacht Integration von Robotern in der Kontraktlogistik

DHL, Blue Yonder und Microsoft integrieren bei DHL Supply Chain künftig Roboter über eine neue Softwareplattform
© Foto: DHL Supply Chain/Blue Yonder

DHL Supply Chain will die technische Implementierung von Robotern in Warenlagern vereinfachen und hat gemeinsam mit Microsoft und dem Fulfillment-Dienstleister Blue Yonder eine entsprechende Softwareplattform eingeführt.


Datum:
24.06.2020
Autor:
Mareike Haus
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Bonn/Redmond/Scottsdale. DHL Supply Chain, zur Deutsche Post DHL Group gehörender Kontraktlogistikanbieter, hat in Zusammenarbeit mit Microsoft und dem Fulfillment-Dienstleister Blue Yonder eine neue „Plug & Play“-Plattform für die Integration von Lagerrobotern eingeführt. Die so genannte "Blue Yonder Luminate Platform" nutzt dabei Microsoft Azure IoT und wird bereits am DHL-Supply-Chain-Standort in Madrid kommerziell genutzt. Offenbar mit Erfolg: Die Softwareplattform reduziere die Zeit und den Programmieraufwand für die Einbindung neuer automatisierter Geräte und Roboter in die jeweiligen Lagermanagementsysteme erheblich, heißt es in der Mitteilung weiter.

60 Prozent weniger Integrationszeit

„Bei DHL Supply Chain haben wir über 2.000 operative Standorte. Deshalb wissen wir, wie komplex, zeitaufwendig und teuer es sein kann, neue Roboter in bestehende Plattformen zu integrieren und mit den verschiedenen Lagermanagementsystemen unserer Kunden zu vernetzen“, sagt Markus Voss, Global CIO und COO bei DHL Supply Chain. Genau das mache die neue Plattform so effektiv. „Die erste Einbindung von Robotern der Firma 6 River Systems an einem unserer Standorte in Madrid hat bereits zu einer 60-prozentigen Reduzierung der Integrationszeit geführt. Bei nachfolgenden Projekten gehen wir sogar von Zeitersparnissen von bis zu 90 Prozent aus“, so Voss.

Der weltweite Einsatz von Robotern und Robotersystemen sei integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie, so Voss weiter. Durch Automatisierung und kollaborative Roboter könnten operative Prozesse für die Mitarbeiter attraktiver gestaltet werden, weil monotone und besonders anstrengende Tätigkeiten von den Robotern übernommen würden. „Wir wollen Mitarbeiter langfristig nicht ersetzen, sondern ihnen die attraktiveren und interessanteren Aufgaben zuweisen“, betont Voss. (mh)

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