Knorr-Bremse

Hella wird nun doch nicht zu Knorr-Bremse gehören

©Nicolas Armer / dpa / picture alliance

Knorr-Bremse will doch nicht bei Hella einsteigen

Der Lkw- und Zugbremsen-Hersteller Knorr-Bremse habe sich unter anderem wegen fehlendem Transfer von Schlüsseltechnologien gegen eine Mehrheitsübernahme entschieden.

München. Knorr-Bremse hat sich gegen eine Mehrheitsübernahme des Autozulieferers Hella entschieden. Nach sorgfältiger Analyse würden die Möglichkeiten des Transfers von Schlüsseltechnologien und Produkten auf das eigene Angebot als nicht ausreichend bewertet, teilte Knorr-Bremse mit.

Erst Ende Juni hatte das Management ein „grundsätzliches Interesse am möglichen Erwerb von rund 60 Prozent der Aktien von Hella von Mitgliedern der Gründerfamilie“ bestätigt. Investoren war das allerdings sauer aufgestoßen: die Aktien büßte seither rund ein Fünftel ihres Wertes ein. Am Mittwochabend nun war Erleichterung zu spüren. Der Knorr-Bremse-Kurs stieg auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um acht Prozent. (ste/dpa)

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