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In der Corona-Krise lahmte beim Hersteller Kion das traditionelle Geschäft mit Staplern

©Kion Group

Kion profitiert vom Online-Boom, verkauft aber weniger Gabelstapler

Der Hersteller von Logistiktechnik hat im zweiten Quartal dieses Jahres aufgrund der Corona-Krise eine kräftige Umsatzeinbuße hinnehmen müssen.

Frankfurt/Main. Der Hersteller von Logistiktechnik Kion hat im zweiten Quartal dieses Jahres eine kräftige Umsatzeinbuße hinnehmen müssen. Wegen der weltweit unterschiedlichen Abwehrmaßnahmen gegen das Corona-Virus seien die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 16 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro gesunken, berichtete der MDax-Konzern am Montag in Frankfurt. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) sank nach den vorläufigen Zahlen von 225 Millionen auf knapp 61 Millionen Euro.

Das Unternehmen konnte aber höhere Auftragseingänge verbuchen als ein Jahr zuvor. Ihr Wert stieg um 11 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen profitierte dabei vom boomenden Online-Handel und den daraus folgenden Investitionen in Lager- und Logistikflächen. Während sich die Aufträge für diese Lieferkettenlösungen nahezu verdoppelten, lahmte das traditionelle Geschäft mit Gabelstaplern. In China zeichne sich allerdings inzwischen wieder eine deutliche Erholung des Staplermarktes ab, teilte das Unternehmen mit. (dpa/ag)

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