Brückenschäden

2019 haben die Bundesländer rund 4,47 Milliarden Euro in die Sanierung von Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen investiert (Symbolbild)

©Fredrik von Erichsen/dpa/picture-alliance

Investitionshochlauf erreicht marode Brücken

Die Brückensanierung an den Autobahnen und Bundesstraßen nimmt Fahrt auf. 2019 wurden bundesweit gut 200 Millionen Euro mehr investiert als geplant. Sechs Bundesländer sind allerdings hinter ihrem Soll zurückgeblieben.

Berlin. 2019 haben die Straßenbauverwaltungen der Bundesländer rund 4,47 Milliarden Euro Bundesmittel in die Sanierung von Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen investiert, 201,6 Millionen Euro oder 4,7 Prozent mehr als im Verfügungsrahmen vorgesehen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor. An erster Stelle steht nach absoluten Beträgen Nordrhein-Westfalen, wo gut 101 Millionen Euro oder 14,4 Prozent mehr verbaut wurden als geplant. Prozentual betrachtet steht allerdings Hamburg mit einem Plus von 31,4 Prozent und knapp 45 Millionen Euro vorne.

Sechs Bundesländer schafften es nicht, die vorgesehenen Mittel zu verbauen: Darunter sind Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen. Schlusslicht bei einer Betrachtung nach absoluten Beträgen ist Hessen, wo 20,4 Millionen Euro liegenblieben. Das entspricht wegen des hohen geplanten Gesamtbetrags von 367 Millionen Euro allerdings nur 5,6 Prozent. Bei prozentualer Betrachtung liegt Berlin mit einem Minus von 36,4 Prozent hinten, wo 12,2 Millionen Euro nicht verbaut wurden. (roe)

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