Hamburger Hafen

Auch den Hamburger Hafen hat die Corona-Krise schwer getroffen

©Thomas Schneider/picture-alliance

Hamburger Logistik-Branche leidet unter Corona-Tief

Die Einschränkungen in vielen Industriebetrieben und der rückläufige Im- und Export über den größten deutschen Hafen seien nicht spurlos vorübergegangen.

Hamburg. Die Hamburger Logistik-Branche ist in der Corona-Krise dramatisch eingebrochen. Rund 80 Prozent der Unternehmen rechnen im laufenden Jahr mit einem Umsatzrückgang, teilweise um mehr als die Hälfte, teilten die Handelskammer und verschiedene Verbände der Branche am Montag als Ergebnis einer Umfrage in der Hansestadt mit. „Der Hamburger Hafen und mit ihm die Seehafenspediteure leiden unter einem starken Einbruch des Umschlags“, sagte Willem van der Schalk, Vizepräses der Kammer und Vorsitzer des Vereins Hamburger Spediteure. Die Einschränkungen in vielen Industriebetrieben und der rückläufige Im- und Export über den größten deutschen Hafen seien nicht spurlos vorübergegangen.

Ein Lichtblick bei der Geschäftslage

Es zeichne sich jedoch ein Lichtblick ab, da 29 Prozent der Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage rechneten. Dennoch sei es zu früh, von einer Trendwende zu sprechen, sagte Christian Koopmann, Vorsitzender des Vereins Hamburger und Bremer Schiffsmakler. „Die Logistikbranche wurde durch die Pandemie recht hart getroffen, wenngleich die konkreten Auswirkungen je nach Verkehrsträger und Handelsgebiet unterschiedlich ausfallen können.“ Die Branche müsse sich darauf einstellen, mit den wirtschaftlichen Folgen auch noch im Jahr 2021 zu tun zu haben. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION HAMBURG.

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