Keine Entspannung bei Niedrigwasser an großen Flüssen

Die Pegel an der Elbe bereiten mancherorts den Schiffen bereits jetzt Probleme (Symbolfoto)

©Boris Roessler / dpa / picture alliance

Elbe führt weiter Niedrigwasser

Das Niedrigwasser führt an der Elbe bereits zu Beeinträchtigungen beim Güterverkehr, auch andere Flüsse in Sachsen führen bereits wenig Wasser.

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Dresden. Die Elbe in Dresden führt weiter Niedrigwasser. Zwar ist der aktuelle Wasserstand mit 59 Zentimetern höher als erwartet, sagte eine Sprecherin des Landesumweltamts. Kleine Schwankungen seien aber normal. Die Lage sei weiterhin angespannt. Zum Abend könnten die Werte zudem weiter fallen.

Niedrigwasser führt die Elbe in Dresden, wenn es nur noch eine Höhe von 69 Zentimetern erreicht. Normal sind laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes knapp zwei Meter. Im vergangenen Sommer war in Dresden ein Tiefststand von 46 Zentimetern gemessen worden. Der bisher niedrigste bekannte Wasserstand liegt bei 21 Zentimetern.

Probleme bereitet der Pegel Schiffen bereits jetzt. Güterverkehr kann laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung in Magdeburg aktuell auch in Dresden nicht mehr fahren. Für Personenschiffe gebe es hingegen noch keine Einschränkungen, sagte ein Sprecher der Sächsischen Dampfschiffahrt in Dresden.

Auch die anderen Flüsse in Sachsen haben laut Landesumweltamt aktuell wenig Wasser. Mehr als die Hälfte führe Niedrigwasser, weitere 30 Prozent seien an der Grenze zum Niedrigwasserstand. (dpa)

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