Inklusion

Inklusion hat in vielen deutschen Unternehmen weiterhin keine hohe Priorität

©kebox - Fotolia

Deutsche Unternehmen sind durchaus divers aber nicht immer inklusiv

Die Randstad-ifo-Studie zur Diversität ergab: Auf dem Papier sind deutsche Unternehmen divers aufgestellt, beim Thema Inklusion sieht das, auch aufgrund mangelnder Barrierefreiheit in den Betrieben, anders aus.

Eschborn. Die Mehrheit der deutschen Unternehmen beschäftigt Mitarbeiter mit einer mittleren bis hohen Vielfalt an Bildungshintergründen. Das geben 68 Prozent der Personalverantwortlichen in der neuesten Randstad-ifo-Personalleiterbefragung (Q2 2021) an. Fast ebenso viele Befragte bescheinigen ihren Teams eine mittlere bis hohe nationale und kulturelle Vielfalt.

Baustelle Barrierefreiheit

Im deutschlandweiten Durchschnitt beschäftigen 3,5 Prozent der Befragten schwerbehinderte Mitarbeiter. „Bei der Inklusionsquote herrscht noch viel Luft nach oben", resümiert Hans Christian Bauer, Director Social Affairs bei Randstad Deutschland. Immerhin 64 Prozent der Unternehmen bieten diesen Kollegen eine barrierefreie Arbeitsumgebung. Besonders große Rücksicht auf Mitarbeiter mit körperlicher oder geistiger Behinderung wird in genommen. (ste/dpa)

1000px 588px

WEITERLESEN: