Deutsche Post DHL, Post-Tower, Bonn

Die Deutsche Post bekam die Folgen der Virus-Pandemie im ersten Quartal 2020 deutlich zu spüren

©Daniel Kalker/dpa/picture-alliance

Deutsche Post steigert Umsatz – Corona-Krise lässt Gewinn schrumpfen

Die Corona-Krise beschäftigt die Deutsche Post und macht es dem Unternehmen zufolge unmöglich, eine verlässliche Jahresprognose zu geben. Ein Ziel gibt es jedoch, das der Konzern trotz Corona bis 2022 erreichen will.

Bonn. Trotz der Corona-Krise hat die Deutsche Post im ersten Quartal beim Umsatz besser abgeschnitten als erwartet. Die Erlöse legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 1 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro zu, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Bonn bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte.

Allerdings bekamen die Bonner die Folgen der Virus-Pandemie dennoch deutlich zu spüren. Wie bereits bekannt, sackte das operative Ergebnis (Ebit) um fast die Hälfte auf 592 Millionen Euro ab, die Umsatzrendite fiel um 3,7 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent. Das Aus für den Streetscooter verursachte zusätzliche Kosten in Millionenhöhe. Die Produktion des Elektrolieferwagens wird noch in diesem Jahr eingestellt.

Der Überschuss brach unter dem Strich um 60 Prozent auf 301 Millionen Euro ein. Seine Jahresprognose hatte der Logistikkonzern wegen der hohen Unsicherheiten durch die Virus-Krise kürzlich zurückgezogen.

Sobald eine verlässlichere Basis gegeben sei, werde das Unternehmen einen neuen Ausblick geben, hieß es nun. Ungeachtet dessen bestätigte die Deutsche Post erneut ihr Mittelfristziel. Demnach soll das Ebit bis 2022 auf 5,3 Milliarden Euro steigen. (dpa/ja)

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