Eine Lösung des Verkehrsproblems entlang des Brennerkorridors wird erst mit dem Brenner-Basistunnel erwartet (Symbolbild)

©Uwe Gerig/picture-alliance

Brennerstreit: Ergebnisloses Treffen in Rom

Italien und Rom konnten bei strittigen Fragen zum Lkw-Transit zwischen beiden Ländern keine Einigung erzielen. Eine Lösung wird erst mit der Fertigstellung des Brenner-Basistunnels erwartet.

Rom. Das Treffen zwischen Enrico Giovannini, italienischer Minister für Infrastruktur und Nachhaltige Mobilität, sowie seiner österreichischen Amtskollegin Leonore Gewessler ist ergebnislos geblieben. Einzige Vereinbarung in Rom: Österreich bekräftigt noch einmal den Willen, auf europäischer Ebene gemeinsam an der Umsetzung einer Strategie für eine nachhaltigere und bessere Mobilität zu arbeiten.

Kein Einlenken gab es indes beim Lkw-Transit zwischen beiden Ländern. Dazu heißt es in einer Mitteilung des italienischen Ministeriums: „Die beiden Minister haben Kenntnis der unterschiedlichen Sichtweisen und Wichtigkeit genommen, bei gleichzeitigem Versuch einen möglichen und von europäischen Prinzipien inspirierten Dialog zu führen.“

Gemeinsam überzeugt zeigten sie sich hingegen davon, dass eine Lösung des Verkehrsproblems entlang des Brennerkorridors vermutlich erst mit der Realisierung des Brenner-Basistunnels erreicht werde. Dessen Realisierung aber – so hatte Giovannini bereits in anderem Zusammenhang geäußert – werde nicht vor 2031 erwartet. Kurzfristige Lösungen für den verbesserten Warenfluss über den Brenner gebe es aktuell nicht. (nja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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