Stau durch Blockabfertigung

Nach den umstrittenen Blockabfertigungen in Tirol besprechen sich die Amtskollegen mit Wirtschaftsminister Aiwanger

©Josef Reisner/dpa/picture-alliance

Brenner-Transit: „Vereinbarungen zwischen Deutschland und Österreich müssen umgesetzt werden"

Wirtschaftsminister Aiwanger berät mit Tiroler Amtskollegen über die wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund der umstrittenen Blockabfertigungen.

München. Die Wirtschaftsminister von Bayern und Tirol wollen die wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund der umstrittenen Blockabfertigungen reduzieren. Dazu haben Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Tirols Wirtschaftslandesrat Anton Mattle bei einer gemeinsamen Videokonferenz das Ziel einer besseren Zusammenarbeit und einer engeren Abstimmung festgelegt. Aiwanger erklärte: „Allein 2020 betrug der bayerische Warenaustausch mit Österreich und Italien rund 50 Milliarden Euro. Der Transfer über den Brenner ist für unsere Industrie deshalb lebenswichtig.“ Eine konsequente Umsetzung aller Maßnahmen aus der bestehenden Vereinbarung zwischen Deutschland und Österreich könne bereits helfen, die Konfliktpunkte beim Schwerlastverkehr zu entschärfen. Bereits im Juli 2019 hatten Vertreter von Bund, Freistaat Bayern, Österreich und Tirol einen Zehn-Punkte-Plan für den Brennerkorridor beschlossen. Darin ging es unter anderem um Punkte wie Förderung des kombinierten Verkehrs und der Rollenden Landstraße, Erweiterung von Güterverkehrsterminals, ein intelligentes Lkw-Leitsystem sowie eine Planungsbeschleunigung Brennerbasistunnel-Nordzulauf.

Ziel der Besprechung sei es laut Aiwanger „im Sinne der jeweiligen heimischen Wirtschaft alle Möglichkeiten ausschöpfen, den Transitverkehr leistungsfähiger zu machen“. (ste)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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