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Seit Jahren macht die Deutsche Bahn mit dem Güterverkehr Verlust

©Fabrizio Bensch/dpa/picture-alliance

Bahn will Güterverkehr sanieren

Der Güterverkehr ist das Sorgenkind der Deutschen Bahn. Jetzt soll ein eigenes Vorstandsressort die verlustreiche Sparte wieder auf Kurs bringen.

Berlin. Die Deutsche Bahn richtet für die verlustreiche Güterbahn möglicherweise wieder ein eigenes Vorstandsressort ein. Die Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Sigrid Nikutta, stellt sich dazu an diesem Mittwoch im Personalausschuss des Aufsichtsrats vor, wie am Montag aus Kreisen des Kontrollgremiums verlautete. Der Name der 50-Jährigen war in Medienberichten genannt worden. Überzeugt die promovierte Psychologin den Ausschuss, könnte sie der Aufsichtsrat bei seiner Sondersitzung am 7. November in den Vorstand berufen. In der schon länger geplanten Sitzung soll es um den geplanten Teilverkauf der Tochtergesellschaft DB Arriva gehen.

Mit der Personalie würde der Bahnvorstand von sechs auf sieben Ressorts erweitert. Konzernchef Richard Lutz unterstützt dem Vernehmen nach Nikutta. Bislang liegt die Gütersparte DB Cargo bei Finanzvorstand Alexander Doll. Er kümmert sich aber auch um Arriva und DB Schenker und damit um große Teile des Auslandsgeschäfts der Bahn.

Die Deutsche Bahn verliert im Güterverkehr seit Jahren Marktanteile

Als einziges Geschäftsfeld des Staatskonzerns DB Cargo auch im vergangenen Jahr im laufenden Geschäft Verluste eingefahren. Nikutta war 2010 von DB Cargo zur BVG gekommen, wo sie für die Busse und Bahnen der Hauptstadt verantwortlich ist. Sie war in den vergangenen Jahren mehrfach für Posten bei der Bahn im Gespräch. (dpa/fa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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