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Viele Logistik-Fachkräfte haben schwache Bindung an den Arbeitgeber

Gehalt, Vorgesetztenverhalten und Work-Life-Balance spielen bei der Bindung an den Arbeitgeber eine wichtige Rolle (Symbolbild)
© Foto: nd3000/iStock

Die Treue zum Unternehmen ist bei vielen Fachkräften in der Logistik nur schwach ausgeprägt, glaubt man einer aktuellen Studie. Vorgesetztenverhalten und Work-Life-Balance sind zwei wichtige Faktoren bei der Bindung an den Arbeitgeber.


Datum:
23.11.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Köln. Laut einer aktuellen Studie von „Meinestadt.de“ sind Fachkräfte in der Logistik „selbstbewusst und mit schwacher Bindung an ihre Arbeitgeber“. Erstellt wurde die Studie im Auftrag des Regionalportals vom Marktforschungsinstitut Respondi, das dafür 2000 Fachkräfte mit Berufsausbildung befragt hat, darunter waren 187 aus der Logistik.

Vor dem Hintergrund der Diskussion um den Fachkräftemangel sei das Selbstbewusstsein der Fachkräfte mit Berufsausbildung gestiegen, lautet ein Fazit der Studie. Demnach denken 57,2 Prozent der Befragten aktuell, sich aufgrund der eigenen Qualifikation „ihre Jobs aussuchen zu können“. Gleichzeitig seien nur 29,9 Prozent der Fachkräfte in der Logistik aktuell mit ihren Arbeitgebern „sehr zufrieden“. Zum Vergleich: Im Handel sind es 34,9 Prozent und im Handwerk 41,6 Prozent und lediglich in der Pflege sei der Anteil mit 26,9 Prozent noch geringer.

Das Argument „Karriere“ spielt eine untergeordnete Rolle

Gleichzeitig haben 54,5 Prozent der Logistik-Fachkräfte dreimal oder häufiger ihren Arbeitgeber gewechselt. Das Modell des „Arbeitgebers fürs Leben“ favorisiere in der Logistik nicht einmal mehr jede dritte Fachkraft. „Immer auf der Suche nach einem besseren Angebot zu sein, ist nichts Verwerfliches“, sagte ein Studienteilnehmer stellvertretend für viele Fachkräfte.

Das Phänomen der passiv oder latent Suchenden sei längst nicht nur ein akademisches, sondern habe auch einen Großteil der Fachkräfte erreicht, berichtet „Meinestadt.de“ daher. Die Logistik bilde hier keine Ausnahme. Bei der Bindung an den Arbeitgeber spiele das Argument „Karriere“ allerdings kaum eine Rolle. Entscheidend seien „Gehalt, Vorgesetztenverhalten und Work-Life-Balance“. Hier aber tue sich besonders bei den Themen Gehalt und Führung „eine beträchtliche Lücke zwischen einer hohen Priorisierung durch die Fachkräfte und einer geringen Zufriedenheit in der Praxis auf“, heißt es in der Studie. (tb)

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