Neue Lösung für die Gewinnung von Wechselbrückenfahrern

13.03.2013 10:43 Uhr
Im Linienverkehr immer wieder Mangelware: Wechselbrücken-Fahrer

Top-Trucker in Sprendlingen rekrutiert arbeitssuchende Berufskraftfahrer aus Südeuropa und bildet diese für den deutschen Markt aus.

Sprendlingen. Der Stellenmarkt Top-Trucker in Sprendlingen hat ein neues Konzept für die Gewinnung von Fahrern für Wechselbrücken entwickelt. Dafür rekrutiert der Anbieter arbeitsuchende Berufskraftfahrer aus Südeuropa und bildet diese in Deutschland für den Einsatz von Wechselbrücken aus und weiter. Zudem unterstützt das Unternehmen die Fahrer unter anderem bei der Wohnungssuche und Jobvermittlung.

Derzeit absolvieren nach Angaben des Anbieters 100 spanische LKW-Fahrer eine Sprachausbildung, die Mitte April 2013 beendet ist. Die Fahrer seien dann in der Lage, heißt es, Standartsituationen im Berufsalltag eines LKW-Fahrers sprachlich zu meistern. Für sofortige Produktivität und fehlerfreie Abläufe sollen so genannte Masterfahrer sorgen, die neue Fahrer in der Einarbeitungsphase begleiten und in die lokalen Gegebenheiten einweisen.

Die Fahrer werden zunächst im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung zur Verfügung gestellt und können nach einer Wartefrist vom Auftraggeber ohne Ablösekosten fest übernommen werden. Eine Verpflichtung dazu besteht für den Auftraggeber jedoch nicht. Mit den Entleihgebühren in der Wartezeit sind alle Kosten für Migration, Sprachausbildung und Einarbeitung enthalten, weitere Kosten entstehen den Unternehmen nicht. Weitere Informationen unter www.top-trucker.de. (eh)

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KOMMENTARE

Dieseltrucker206

13.03.2013 - 17:08 Uhr

Wieder mal ein Artikel über die tollen Aussichten als Berufskraftfahrer in Deutschland für gute Arbeit ( vielleicht ) auch mal wieder gutes Geld zu verdienen. Man kann das nur mit dem Spruch abtun: "Nur bilig ist willig"


V 480 Truck

15.03.2013 - 14:59 Uhr

Noch billiger sind die philipinischen Fahrer, ab Lübeck. 670 Euro Bruttolohn und 15 Euro Spesen am Tag. Armes Deutschland.


heizer

21.03.2013 - 15:51 Uhr

Ich kann mich den Vorrednern nur anschliessen. Ich habe diese Arbeit 12 Jahre gemacht und zum Dank dafür ist das Kreuz kaputt. Bin nur unter Strom und Dauerstress gefahren, für die Bahntrans und die Gelben. Es war manchmal keine Zeit zum Pinkeln und nach 12 Stunden Fahrzeit und 3 oder 4 mal komplett Umbrücken und 700 km kam noch die dumme Frage, warum ich so lange gebraucht habe. Nee danke, nie wieder. Sollen die Billigkräfte mal sehn, wie in Deutschland gearbeitet wird, dann gehen die schnell wieder.


gedankensturm

08.06.2013 - 21:22 Uhr

" ... Fahrer werden zunächst im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung zur Verfügung gestellt und können nach einer Wartefrist vom Auftraggeber ohne Ablösekosten fest übernommen werden. Eine Verpflichtung dazu besteht für den Auftraggeber jedoch nicht ...!"Man könnte meinen die deutschen Kraftfahrer stehen abends auch noch am Bürgersteig für ihren Zuhälter ...


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