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Ausbildung: Ver.di fordert Schutzschirm für die Logistikbranche

Laut Ver.di Bayern braucht die Logistikbranche trotz der Krise mehr Ausbildung und weniger Fachkräftemangel, vor allem in Bezug auf Fahrer
© Foto: Dan Boman/Scania

Ergänzend zu den bundesweiten Gesprächen will die Gewerkschaft in Bayern gemeinsam mit den Arbeitgebern überbetrieblich und betrieblich Auszubildenden eine Perspektive geben.

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München. Die Gewerkschaft Ver.di fordert einen „Schutzschirm für Ausbildung in der Logistikbranche in Bayern“. Weite Teile der Branche leiden nach Angaben der Gewerkschaft unter den wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie. Viele Firmen sind in Kurzarbeit, besonders betroffen sind dabei Bereiche der Automobillogistik und der industrienahen Kontraktlogistik.

Inhalte der Forderung

Der geforderte Schutzschirm soll konkret beinhalten:

  • Ein umfassendes, betriebsübergreifendes Monitoring der aktuellen Situation zusammen mit den Arbeitgebern
  • Übernahmeangebote für alle ausgelernten Auszubildenden der Branche in 2020
  • Beibehaltung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebots für das Jahr 2020 und Prüfung der Nachsteuerung bei Bereichen des Fachkräftemangels, zum Beispiel den Kraftfahrern
  • Überbetriebliche Vermittlung für von Insolvenzen betroffene Auszubildende

Trotz Krise gegen den Fachkräftemangel

Insgesamt bietet der Logistiksektor in Deutschland derzeit rund 25.000 bis 30.000 Ausbildungsplätze an. Das Wachstum der Branche lag mit 12,6 Prozent von 2016 bis 2019 deutlich über dem Wachstum der Gesamtwirtschaft im gleichen Zeitraum (6,9 %). Die Zeit vor Corona war deshalb in den Betrieben geprägt von Personal- und Fachkräftemangel, besonders im Bereich der Kraftfahrer. „Wir sind deswegen zutiefst davon überzeugt, dass es klug ist, trotz aller jetzigen Herausforderungen die Ausbildung in unserer Branche zu stärken“, betont David Merck, Leiter des Fachbereichs Postdienste, Speditionen und Logistik bei Ver.di Bayern. Ergänzend zu den bundesweiten Gesprächen will die Gewerkschaft in Bayern dies gemeinsam mit den Arbeitgebern überbetrieblich und betrieblich angehen.

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