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Wenn Großcontainerschiffe in Bremerhaven anlegen, führt auch die Abfertigung der vielen tausend Boxen zu Verzögerungen und damit zu Staus

©Mohssen Assanimoghaddam/dpa/picture-alliance

Reedereien in der Kritik

Die Unternehmen im Verein Bremer Spediteure (VBSp) funken SOS: Sie beklagen steigende Kosten und fehlende Kapazitäten in der Containerschifffahrt. Ihrer Ansicht nach sind die Reedereien gefragt, den Missstand zu beenden.

Unpünktliche Schiffe, Mangel an Leercontainern und in die Höhe schießende Frachtraten: Der Unmut unter den Seefrachtspeditionen in Deutschland ist groß. Jetzt hat sich der Verein Bremer Spediteure (VBSp) zu Wort gemeldet. Laut dem Verband hätten die Reedereien vor einem Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie ihr Angebot verknappt. Mit der rasant steigenden Nachfrage konnten die Schiffe nicht im gleichen Maße zurück in Fahrt gebracht werden, so der VBSp. Hinzu kämen große Staus in den Häfen vor der US-Westküste und jetzt auch noch vor wenigen Wochen die Sperrung des Suez-Kanals.

Die Fahrplanpünktlichkeit liegt laut VBSp derzeit unter 40 Prozent. Die Spediteure müssen größte Mühe aufwenden, um die Waren ihrer Kunden aus Industrie und Handel zu verschiffen. Buchungsvorläufe von vier bis sechs Wochen seien keine Seltenheit. Selbst dann könne es passieren, dass die Ware nicht auf das gebuchte…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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