Kritik an Scheuers EU-Mautplänen

In Deutschland ist Bundesverkehrsminister Scheuer mit einer Pkw-Maut gescheitert. Jetzt will er ein EU-weites Modell durchsetzen. Lkw-Hersteller und Güterverkehrsverbände sind jedoch dagegen.

Die Fahrzeugindustrie und die Transportwirtschaft fordern von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), dass er seinen Vorstoß für eine EU-weite Pkw-Maut zurückzieht und warnen vor einer Verzögerung bei der Reform der Eurovignetten-Richtlinie. "Die aktuelle Richtlinie sollte nicht auf weitere Fahrzeugklassen ausgedehnt werden", sagte ein Sprecher des europäischen Autoherstellerverbandes ACEA. Er fürchtet, dass neue Verhandlungen auf EU-Ebene das seit 2017 laufende Gesetzgebungsverfahren, das bereits ein gemeinsames CO2-basiertes Gebührensystem für Lkw ab 2023 vorsieht, weiter in die Länge ziehen. Dann würden die Anreize für Transportunternehmen fehlen, in emissionsarme Technologien zu investieren.

"Ebenso können die ehrgeizigen CO2-Grenzwerte für Lkw, die für 2025 und 2030 gesetzt wurden, nur erreicht werden, wenn Fahrzeuge mit neuer Technologie die bevorzugte Option für…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SCHEUER, ANDREAS.

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Scheuer, Andreas, Verkehrspolitik Deutschland, CO2 und Luftschadstoffe in Transport & Logistik, Maut in Deutschland, Lkw-Maut in Europa, Verband – BGL