Der Druck nimmt zu

Ein Kompromiss nach zähen Verhandlungen: Die EU-Verkehrsminister haben sich unter der Moderation von Andreas Scheuer und der deutschen Ratspräsidentschaft auf einen Standpunkt zur Überarbeitung der Lkw-Maut geeinigt.

Die Reform der Eurovignetten-Richtlinie nimmt Form an. Ein wichtiger Schritt, um doch noch die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen. Denn die Kohlendioxid-Emissionen sind in diesem Wirtschaftszweig seit Jahren zu hoch. Vor allem auf der Straße soll sich deshalb mehr bewegen. Unionsweit soll die Lkw-Maut ab 2023 stärker nach dem CO2-Ausstoß differenziert werden. Die künftigen EU-Regeln muss der Bundesverkehrsminister nun mit dem neuen CO2-Preis in Einklang bringen (siehe Seite 16), damit Transport- und Logistikbranche in Deutschland nicht doppelt belastet werden. Der Güterverkehr auf der Straße wird sich in jedem Fall spürbar verteuern. Die wenigsten Betroffenen dürften darüber begeistert sein. Die meisten Unternehmer verstehen jedoch die Notwendigkeit und sind offen für Antriebsalternativen - sofern diese wirtschaftlich sind.

Es darf deswegen nicht nur bei den ambitionierten…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VERKEHRSPOLITIK DEUTSCHLAND.

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Verkehrspolitik Deutschland, Verkehrspolitik Europa & Übersee, Maut in Deutschland