Mehr Effizienz durch digitales Carrier Management aus einer Hand

© trans.eu

Jeder Disponent kennt das: Der vielfältige Aufgabenbereich sowie die komplexen Rahmenbedingungen der Transportbranche führen oft zu anstrengenden und ineffizienten Arbeitsabläufen. Erleichterung bieten digitale Plattformen, die beim Einsatz der Frachtführer unterstützen.

Anzeige von

Datum:
27.09.2021
Lesezeit: 
3 min



Spediteure sind als Makler von Transportaufträgen auch für deren reibungslose Durchführung verantwortlich. Ihre operative Erledigung und Koordination ist Aufgabe der Disposition. Disponentinnen und Disponenten stehen allerdings häufig vor der Herausforderung, nicht genügend Laderaum für sämtliche Transportgüter zur Verfügung zu haben. Die Suche nach passenden Frachtführern ist zeitintensiv und verlangt in der Regel ein hohes Maß an manueller Arbeit: Unternehmerrecherche, Angebotseinholung und die damit verbundene telefonische oder schriftliche Korrespondenz. Beide werden oft durch Sprachbarrieren erschwert, was die Auftragsvergabe über Landesgrenzen hinweg sehr einschränkt. Hinzu kommt, dass mündliche Absprachen am Telefon weder der aktuellen Gesetzeslage noch den Anforderungen internationaler Normen an das Qualitätsmanagement entsprechen. Denn für diese Kriterien müssen die Prozesse nachvollziehbar dokumentiert werden. Damit sind Handschlagverträge am Telefon endgültig vom Tisch. Im Spotmarkt mit oft unbekannten Vertragspartnern waren sie seit jeher ein gewagtes Unterfangen und oft einzig und allein der Anforderung an schnelles und effizientes Handeln geschuldet. Die geforderte Sicherheit über Zuverlässigkeit und Seriosität der beauftragten Frachtführer konnten viele Disponentinnen und Disponenten im Speditionsalltag so kaum herstellen. Doch inzwischen können sie auf Hilfsmittel wie digitale Logistikplattformen zurückgreifen, die Transparenz schaffen, Prozesse vereinfachen oder sogar automatisieren und so für deutliche Entlastung sorgen.

Digitales Frachtführermanagement
Eine solche Plattform bietet der Anbieter Trans.eu. Mit seiner Datenbank, die Zugriff auf über 25.000 Frachtführer gewährt, stellt er zuverlässige Informationen bereit und erleichtert somit die Suche nach dem passenden Laderaum. Innerhalb der Plattform können Speditionen zudem private Frachtführergruppen einrichten, in denen sie ihre Zusammenarbeit mit bewährten Partnern organisieren, zu denen sie bereits in der Vergangenheit ein adäquates Vertrauensverhältnis aufgebaut haben. Mit diesen Mitteln ausgestattet, finden sie auch bei extrem großer Nachfrage und höchster Auslastung jederzeit genügend Laderaum. Und die Disponentinnen und Disponenten sparen nicht nur viel Zeit, sie nehmen auch eine sichere Auftragsvergabe vor. Denn die Plattform stellt nicht nur sämtliche offiziellen Dokumente eines Frachtführers inklusive der Gültigkeitsdaten bereit. Über den integrierten Chat übersetzt sie auch Nachrichten in Echtzeit und dokumentiert den Verhandlungsverlauf sowie die abgeschlossenen Verträge revisionssicher. Logistikplattformen wie Trans.eu bieten Speditionen also wichtige Unterstützung bei der Digitalisierung der Frachtvergabe. Sie strukturieren und dokumentieren Kommunikationsprozesse und fördern so die Effizienz der Arbeitsabläufe. Damit schaffen sie Transparenz und bieten über ein digitales Carrier Management die Grundlage für eine systematische Planung. Sie ersparen Disponentinnen und Disponenten viel Prüf- und Recherchearbeit und sorgen über die automatische Dokumentation der Transaktionen für Rechtskonformität.

Compliance ist das A und O
Mit neuen deutschen und europäischen Regelungen und Gesetzen nehmen auch die Dokumentationspflichten im Transportgewerbe zu. Anforderungen, die Disponentinnen und Disponenten im Tagesgeschäft erfüllen müssen, um rechtskonform – oder compliant – zu arbeiten. Wichtig ist dabei insbesondere das am 11. Juni 2021 vom Bundeskabinett beschlossene Lieferkettenorganisationspflichtgesetz. Es hat das Ziel, den Schutz der Menschenrechte durch Wahrung grundlegender Sozialstandards in globalen Lieferketten zu verbessern. Einen Teil der Verantwortung dafür hat der deutsche Gesetzgeber auch den Speditionen übertragen. Denn sie müssen nachvollziehbar dokumentieren, dass sie ihre Prüfpflichten erfüllt haben. Hinzu kommt auch das vom Europäischen Parlament beschlossene Mobilitätspaket I, welches ab dem 21. Februar 2022 in Kraft treten wird. Es präzisiert die Regelungen zu gesetzlichen Ruhezeiten und den Arbeitsbedingungen der Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer. Nutzer der Trans.eu-Plattform stellen durch die dort automatisch erfolgende Verifizierung der Frachtführer sicher, dass die dort registrierten Frachtführer viele der geforderten Voraussetzungen erfüllen und beispielsweise über gültige Lizenzen und Versicherungsnachweise verfügen. Mit diesen Informationen können sich Disponentinnen und Disponenten schneller für geeignete Frachtführer entscheiden. Die sorgfältige Prüfung verbessert auch generell die Qualität der durchgeführten Transportleistungen.

Hier erfahren Sie mehr.


ARTIKEL TEILEN MIT



NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.