Lkw-Waage

Zwei Lkw-Waagen sollen die marode Rheinbrücke bei Duisburg vor Überlastung schützen

©Caroline Seidel/dpa/picture-alliance

Zweite Lkw-Waage an A 40-Rheinbrücke geht in Betrieb

Am maroden Bauwerk gibt es nun auch eine Lkw-Waage in Fahrtrichtung Venlo. Sie soll überladene Fahrzeuge stoppen, die die Brücke beschädigen könnten.

Duisburg. An der maroden A 40-Rheinbrücke Neuenkamp in Duisburg geht an diesem Mittwoch eine zweite Lkw-Waage in Betrieb, diesmal in Fahrtrichtung Venlo. Sie soll überladene Lastwagen rausfischen, die die Brücke beschädigen könnten. Eine Wiegeanlage in Richtung Essen arbeitet bereits seit November 2018. „Jede Woche werden hier bis zu 300 Lkw an der Querung der Brücke gehindert”, teilte Straßen.NRW am Montag mit. 

Mit der Maßnahme sollen weitere Schäden an dem Bauwerk verhindert werden. Der Landesbetrieb will damit sicherstellen, dass die Brücke aus dem Jahr 1970 bis zur Inbetriebnahme des Neubaus ohne Einschränkungen genutzt werden kann. Das Genehmigungsverfahren für den Neubau soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Anschließend können die Bauarbeiten beginnen. 2026 soll alles fertig sein. 

Die Wiegeanlage funktioniert zunächst automatisch. Meldet sie eine Überladung, wird das Fahrzeug durch eine Schranke an der Weiterfahrt gehindert und auf eine Ausweichfläche geleitet. Dort werden Gewicht und Achslasten erneut kontrolliert. Das zulässige Gesamtgewicht für Lastwagen beträgt 40 Tonnen oder 11,5 Tonnen Achsgewicht. Sind die Laster schwerer, ist eine Sondergenehmigung nötig. (dpa)

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