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Von der Leyen: Green Deal ist Chance in der Corona-Krise

Die Kommissionspräsidentin hat dafür geworben, trotz der schwierigen Situation infolge der Pandemie an den Klima- und Umweltplänen der EU festzuhalten.

Berlin. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat dafür geworben, in der Corona-Krise an den Klima- und Umweltplänen der EU festzuhalten. „Wenn wir den europäischen Green Deal als Kompass nutzen, können wir aus der Krise dieser Pandemie eine Chance machen“, sagte die konservative Politikerin in einer am Dienstag veröffentlichten Videobotschaft. „Unsere Chance, unsere Volkswirtschaften anders zu gestalten und sie widerstandsfähiger zu machen. Und wir können unseren Kindern diese Welt als einen besseren Ort übergeben.“

Am Montag und Dienstag berieten Minister aus rund 30 Ländern unter Leitung der Bundesregierung darüber, wie sich die Wiederbelebung der Wirtschaft in der Krise und Klimaschutz zusammenbringen lassen. Der jährliche Petersberger Klimadialog fand erstmals als Videokonferenz statt.

Klimawandel geht trotz Corona-Krise weiter

Die Corona-Krise könne man vielleicht in den Griff bekommen, sagte von der Leyen. „Aber den Klimawandel bekommen wir noch lange nicht in den Griff.“ Jetzt, wo Milliarden-Investitionen geplant würden, solle man nicht „in alte umweltschädliche Gewohnheiten zurückfallen“, sondern aus der Pandemie lernen. Sie warb für Investitionen in erneuerbare Energien, saubere Fahrzeuge und klimafreundliche Häuser. Der Green Deal werde „auch zum Motor für den wirtschaftlichen Aufschwung“. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special CO2 UND LUFTSCHADSTOFFE IN TRANSPORT & LOGISTIK.

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CO2 und Luftschadstoffe in Transport & Logistik, Verkehrspolitik Europa & Übersee, Behörde – EU-Kommission


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