Volvo Erholungskurs 2. Quartal 2021

Lkw-Hersteller Volvo konnte im 2. Quartal 2021 von der anhaltenden Markterholung profitieren und deutlich steigende Bestellungen verzeichnen

©Volvo Truck Corporation

Volvo bleibt auf Erholungskurs

Nutzfahrzeughersteller Volvo hat auch im zweiten Quartal 2021 von der anhaltenden Markterholung profitiert. Nach dem corona-bedingten Einbruch im letzten Jahr steigen die Bestellungen in diesem Jahr nun deutlich an.

Stockholm. Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Volvo hat auch im zweiten Quartal von der anhaltenden Markterholung profitiert. Nach dem Corona-Einbruch im Vorjahreszeitraum stiegen die Bestellungen deutlich, Volvo am Dienstag in Stockholm mitteilte. Allerdings verhinderte der Mangel an Computerchips, der die Branche seit Monaten im Griff hat, ein noch besseres Abschneiden, auch da die Produktion teilweise ausfiel.

Der Auftragseingang hat sich zwischen April und Ende Juni mit 57 961 bestellten Lkw im Vergleich zum von der Corona-Krise geprägten, sehr schwachen Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Dabei profitierte Volvo von einem starken Frachtmarkt mit höheren Transportvolumen.

Umsatzsteigerung um fast ein Viertel

Während die Schweden den Umsatz um fast ein Viertel auf fast 91 Milliarden schwedische Kronen (rund 8,9 Milliarden Euro) steigerten, verdreifachte sich der bereinigte operative Gewinn sogar auf knapp 9,7 Milliarden Kronen. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von rund 9 Milliarden Kronen nach 44 Millionen Kronen im Vorjahr. Gewinnseitig blieb der Konzern dennoch ein wenig hinter der den durchschnittlichen Analystenschätzungen zurück. Der Umsatz entwickelte sich indes etwas besser als gedacht.

„Im zweiten Quartal 2021 war die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen der Volvo Gruppe weiterhin gut", sagte Volvo-Vorstandschef Martin Lundstedt. Allerdings hätte die weltweite Knappheit an Halbleitern und weiteren zur Produktion benötigten Materialien zu erheblichen Produktionsausfällen geführt. Dies habe sich sowohl negativ auf das Volumen als auch auf die Kosten ausgewirkt. (dpa/ir)

 

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