Kufstein Blockabfertigung

Insgesamt sind in diesem Jahr 35 Tage angekündigt, an denen maximal 300 Lkw pro Stunde den Checkpoint bei Kufstein passieren dürfen

©Land Tirol/Sedlak

Vier Tage mit Lkw-Blockabfertigung nächste Woche – Staus befürchtet

Tirol hält trotz Kritik aus Deutschland und trotz der Corona-Krise an der Maßnahme fest. In Bayern sorgen die Blockabfertigungen immer wieder für kilometerlange Rückstaus von Lastwagen.

Kiefersfelden/Kufstein. Das österreichische Bundesland Tirol plant nächste Woche gleich an vier Tagen Blockabfertigungen für Lastwagen bei der Einreise aus Deutschland. Auf der Inntalautobahn Richtung Süden müsse vor dem Grenzübergang Kufstein-Kiefersfelden mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden, erläuterte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Mittwoch. Staus könnten bis auf die Autobahn München – Salzburg A 8 zurückreichen.

Tirol hält trotz Kritik aus Deutschland und trotz der Corona-Krise an der Maßnahme fest. Das Bundesland drosselt damit im morgendlichen Verkehr die Einreise von Lastwagen, um die Belastung der verkehrsreichen Inntalautobahn zu verringern. Insgesamt sind in diesem Jahr 35 Tage angekündigt, an denen maximal 300 Lkw pro Stunde den Checkpoint bei Kufstein passieren dürfen.

In Bayern sorgen die Blockabfertigungen immer wieder für kilometerlange Rückstaus von Lastwagen. Seit Jahren gibt es Kritik an dem Vorgehen Tirols, das wiederum auf das weiter wachsende Verkehrsaufkommen auf der Brenner-Route verweist.

In der nächsten Woche will Tirol am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag die Einreise drosseln – am Donnerstag ist der Feiertag Christi Himmelfahrt. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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