Viastore Philipp Hahn-Woernle Thomas Hibinger

Zeigen sich mit dem Jahr 2020 zufrieden: Viastore-CEO Philipp Hahn-Woernle und Thomas Hibinger, COO Viastore Systems, auf dem digitalen Pressetag

©Viastore

Viastore blickt zufrieden auf 2020

Trotz schwieriger Umstände aufgrund der Corona-Pandemie blickt Systemintegrator Viastore zufrieden auf das Jahr zurück und sieht sich dank einer guten Auftragslage auch für 2021 gut aufgestellt.

Stuttgart. Viastore, Anbieter von Intralogistik-Systemen und –Software, blickt den Umständen entsprechend zufrieden auf das Jahr 2020 zurück. Das berichtete CEO Philipp Hahn-Woernle Anfang Dezember bei der jährlichen Presseveranstaltung, die erstmals digital per Live-Stream stattfand. „Zu Beginn des Jahres hätten wir alle wohl mit einem anderen Verlauf gerechnet. Wir haben uns jedoch schnell in der Situation zurechtgefunden – auch während des Lockdowns, als das gesamte Team von zuhause aus gearbeitet hat“, fasste er zusammen.

Größte Projekte der Unternehmensgeschichte gewonnen

Nicht nur wegen eines starken Auftragseingangs in 2019 sieht sich der Stuttgarter Systemintegrator auch für 2021 gut aufgestellt. 2020 habe man viele weitere Projekte gewinnen können: „Mit zwei namhaften Unternehmen aus Frankreich und den USA konnten wir sogar die bisher größten Aufträge unserer Firmengeschichte unterzeichnen“, so Hahn-Woernle.

Zu den Projekten, die Viastore in diesem Jahr umgesetzt hat, zählt unter anderem die Modernisierung und Erweiterung eines Hochregallagers von KSB, einem Hersteller von Pumpen und Armaturen, in Halle (Saale). Zudem habe Viastore in Zusammenarbeit mit seinem strategischen SAP-EWM-Partner Prismat als Generalunternehmer ein automatisches Hochregallager bei Varta Microbattery geplant und umgesetzt, dessen Bestände, Arbeitsabläufe und Transporte von SAP EWM gemanagt und gesteuert werden.

Neue Lösung zur Anlagenvisualisierung

In der Division Viastore Software stehen Unternehmensangaben zufolge Neuerungen rund um das Warehouse-Management-System Viadat an. Neu ist das Produkt „Viadat Vision“. Die Lösung zur Anlagenvisualisierung werde in mehreren Phasen entwickelt und sei in ihrer ersten Ausbaustufe bereits im Einsatz, hieß es auf dem Viastore-Pressetag. So sollen Anwender künftig per Push-Meldung über die Vorkommnisse in ihrem automatischen Logistikzentrum auf dem Laufenden gehalten werden, wenn es mit Viadat 9 gemanagt wird. „In der kompletten Ausbaustufe bietet Viadat Vision eine vollständige Ansicht des Lagers, der Produktion sowie der Materialflüsse und deckt mittels vorausschauender Anlagenanalysen Engstellen auf“, kündigte Harald Göbel, COO Viastore, an.

Auch personell hat sich bei Viastore 2020 einiges getan. So hat Thomas Hibinger als COO bei Viastore Systems angeheuert. Der Maschinenbau-Ingenieur, der zuvor unter anderem als COO bei Thyssenkrupp Systems Engineering tätig war, leitet seit Mai die Bereiche Vertrieb, Implementierung und Service. Zudem hat Viastore mit Stefan Ott als neuem Ressortleiter Regalbediengeräte sein Führungsteam weiter verstärkt. (mh)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LAGER-IT & WAREHOUSE MANAGEMENT SYSTEMS.

1000px 588px

Lager-IT & Warehouse Management Systems


WEITERLESEN: