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Wirtschaftspolitik: Schlechte Noten für die Ampel-Koalition

Junger Mann mit runder Brille blickt ängstlich hinter einem Stapel Papier hervor
Dringenden Handlungsbedarf sehen die Personalverantwortlichen bei der Entbürokratisierung von Geschäftsprozessen und Genehmigungsverfahren
© Foto: Studio Romantic/stock.adobe.com

Die Noten, die Personalverantwortliche der Bundesregierung für deren Wirtschaftspolitik geben, fallen schlecht aus. Fachkräftemangel und Bürokratie werden dabei als größte Baustellen gesehen.


Datum:
13.12.2023
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
3 min
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Wenn die Bundesregierung im Jahresfeedbackgespräch mit deutschen Personalern säße, wäre das vermutlich ein intensiver Austausch, wie das Ergebnis der Randstad-ifo-Personalleiterbefragung vermuten lässt. Eine Mehrheit der Personalverantwortlichen stellt der regierenden Koalition ein mangelhaftes Zeugnis aus. Der Notendurchschnitt für die deutsche Wirtschaftspolitik läge bei 4,5 – also gerade noch „ausreichend“. Handlungsbedarf sehen die befragten Personaler vor allem beim Abbau von Bürokratie und der Vereinfachung von Geschäftsprozessen und Genehmigungsverfahren.

Für die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung wurden mehr als 600 Personalleiter deutscher Unternehmen gebeten, die Wirtschaftspolitik der Ampel-Koalition in Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) zu bewerten – die Mehrheit (31Prozent) vergab dabei die Note 5 (mangelhaft). Jeweils etwa ein Viertel vergaben die Noten 4 (ausreichend) und 6 (ungenügend). Keiner der Befragten vergab die Note 1 und nur drei Prozent bescheinigten der Ampel mit der Note 2 eine gute Wirtschaftspolitik.

Fehlende Fachkräfte und zu viel Bürokratie

Laut der überwiegenden Mehrheit (87 Prozent) der Befragten macht den Unternehmen der Fachkräftemangel wirtschaftlich am meisten zu schaffen. Auch bürokratische bzw. gesetzliche Hürden, steigende Energie- und Standortkosten sowie eine schwache Konjunktur stellen für rund drei Viertel der befragten Unternehmen eine aktuelle Herausforderung dar. Dringenden Handlungsbedarf sehen die Personalverantwortlichen vor allem bei der Vereinfachung und Entbürokratisierung von Geschäftsprozessen und Genehmigungsverfahren – hier muss die Regierung ihrer Meinung nach die meiste Nacharbeit leisten.

Überraschend ist, dass bei der Einschätzung der Dringlichkeit unter den befragten Personalern die Förderung und Verbesserung der digitalen Infrastruktur eher hinten rangieren. „Unternehmen und Personaler sollten das Potenzial der Digitalisierung nicht unterschätzen“, erklärte Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin Business Innovations & Concepts bei Randstad Deutschland. „Digitalisierung ist die Voraussetzung für effizientes Arbeiten und mehr Flexibilität – Themen, die gerade in Zeiten des Fachkräftemangels an Bedeutung gewinnen.“

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