Papenburg. Eine Werft, die als Anspielung auf die Äußerungen eines Kandidaten einer TV-Quizshow Schuhe in Größe 53 verschickt – dieses Thema konnten Sie im Dienstags-Newsletter der VerkehrsRundschau lesen. Doch wie aufmerksame Leser bereits wussten und uns berichteten: Die Geschichte nahm eine ungewöhnliche Wendung.
So stellte sich laut einem Bericht der Osnabrücker Zeitung heraus, dass nicht die Meyer-Werft dem Kandidaten mit den großen Füßen (Zitat in der TV-Show: „Elbkähne müssten langwierig und kostspielig in der emsländischen Werft hergestellt werden“) ein Paar Schuhe geschenkt hatte, sondern ein anonymer Spender. Dieser bezeichnet sich auf dem Begleitbrief selbst als „Arno Nymus“ und gab als Kontakt seine Rufnummer 01234/56789 an.
Ferner zeigte sich, dass die Meyer-Werft nichts von der medienwirksamen Aktion wusste. „Für uns ist das alles ein bisschen kryptisch“, sagte Werftsprecher Peter Hackmann gegenüber der Tageszeitung. Auch beim Briefpapier handele es sich nicht um das Originalpapier des Unternehmens. Wer den Kandidaten mit dem passenden Schuhwerk versorgt hat, bleibt deswegen wohl ein Geheimnis. Ob sich möglicherweise ein Mitarbeiter der Werft einen Scherz erlaubt hat, ist ebenfalls nicht bekannt. (sno)
Am Rande: "Elbkähne" kamen nicht von der Meyer-Werft
Die Schuhe, die der Kandidat einer TV-Show erhalten hat, stammen von einem unbekannten Absender. Wer hinter der Aktion steckt, ist unklar.