Am Rande: Durch Poststreik verspätete Urnenzustellung

22.06.2015 10:20 Uhr
Die Auswirkungen des Poststreiks sind teilweise höchst bizarr ...

Der Poststreik zeigt die kuriosesten Folgen. Durch den Ausstand musste eine Familie über eine Woche auf die Asche ihres verstorbenen Vaters warten.

Neunkirchen am Brand. Über eine Woche hat eine Familie aus Oberfranken auf die Urne mit der Asche des verstorbenen Vaters gewartet. Das Paket war wegen des Streiks bei der Post im Zustellstützpunkt in Neunkirchen am Brand (Landkreis Forchheim) liegengeblieben. „Da wurde fast der gesamte Stützpunkt bestreikt, nur einer von 14 Mitarbeitern hat gearbeitet”, sagte Post-Sprecher Erwin Nier am Freitag. Am Vormittag sei das Paket mit der Urne nun mit einer Extra-Tour des Zustellers ausgeliefert worden. Gestartet war es bereits am Mittwoch vergangener Woche in der Nähe von Leipzig. „Es lag definitiv an den Zustellkräften in Neunkirchen”, erklärte Nier.

Seit fast zwei Wochen wird bei der Post gestreikt. Zwar kommen nach Angaben des Unternehmens rund 80 Prozent der Briefe und Pakete ohne Zeitverzögerung an, dabei handelt es sich aber um einen Durchschnittswert. Mancherorts werde gar nicht gestreikt, vereinzelt gebe es aber auch Fälle wie in Neunkirchen, sagte Nier. In der kommenden Woche solle es aber auch dort wieder schneller gehen mit der Zustellung, auch wenn es nicht um Urnen geht. (dpa)

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