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ZF: Corona-Pandemie prägte 2020 das Geschäft

ZF habe sich substanzielle neue Aufträge gesichert, sagte Wolf-Henning Scheider
© Foto: ZF Friedrichshafen

Bei ZF will man das Unternehmen weiter konsequent auf den Mobilitätswandel ausrichten, so soll unter anderem auch das Nutzfahrzeug-Technologieunternehmen Wabco noch stärker integriert werden.


Datum:
19.03.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Friedrichshafen. Der Technologiekonzern ZF hat sich im vergangenen Jahr weiter konsequent auf den Mobilitätswandel ausgerichtet. „2020 war ein ambivalentes Jahr. Doch wir haben gemeinsam die Krise gemeistert, den Wandel des Unternehmens weiter vorangebracht und uns substanzielle neue Aufträge gesichert“, sagte der Vorsitzende des Vorstands von ZF, Wolf-Henning Scheider, am 18. März bei der Bilanzvorlage.

Die Corona-Pandemie hat die Geschäftszahlen von ZF geprägt. Der Konzernumsatz lag im Jahr 2020 mit 32,6 Milliarden Euro um elf Prozent unter dem Vorjahreswert von 36,5 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT betrug 1,0 (2019: 1,5) Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 3,2 (2019: 4,1) Prozent. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf minus 741 Millionen Euro.

Vertrieb eigenständiger Software-Lösungen

Wichtige Ereignisse im Unternehmen waren im vergangenen Jahr die Gründung der Division Electrified Powertrain Technology und die Integration des Nutzfahrzeug-Technologieunternehmens Wabco. Dazu kam der Start eines neuen Software-Centers und der Vertrieb eigenständiger Software-Lösungen. Das am 29. Mai 2020 übernommene Unternehmen Wabco, dessen Zahlen für den Zeitraum von sieben Monaten im Konzernabschluss enthalten sind, soll bis zum Ende dieses Jahres mit der bestehenden ZF-Division Nutzfahrzeugtechnik vereinigt werden. Scheider sieht dabei große Fortschritte im Integrationsprozess. Man habe „erste gemeinsame Projekte entwickelt und in Kundenaufträge umgesetzt“.

Die langfristige strategische Neuausrichtung von ZF soll nun in den Bereichen Elektronik, Software und autonomes Fahren „weiter forciert“ werden. So bietet ZF erstmals auch Softwareprodukte an, die Kunden unabhängig von der Hardware erwerben können. Der Konzern hat dazu ein Global Software Center gegründet, um datenbasierte Produkt- und Dienstleistungsangebote zu entwickeln. (tb)

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