Wiesbaden. Damit setzt sich der seit Jahresbeginn 2005 zu beobachtende Trend rückläufiger Unternehmensinsolvenzen weiter fort. Dagegen haben die Verbraucherinsolvenzen im Mai 2006 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 54 Prozent auf 8.002 Fälle weiter stark zugenommen. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlassinsolvenzen belief sich die Gesamtzahl der Insolvenzen im Mai auf 13.852, 26,2 Prozent mehr als im Mai 2005. Die voraussichtlich offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für Mai 2006 mit 2,9 Milliarden Euro gegenüber 2,8 Milliarden Euro im Mai 2005. Obwohl die Unternehmensinsolvenzen nur etwa ein Viertel der Insolvenzfälle ausmachen, entfielen auf sie rund 60 Prozent aller Forderungen. Von Januar bis Mai 2006 wurden 13.846 Insolvenzen von Unternehmen gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang von 11,8 Prozent.
Zahl der Unternehmensinsovlenzen weiter rückläufig
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes meldeten die deutschen Amtsgerichte 2.840 Unternehmensinsolvenzen für Mai 2006 – 8,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.