Wiesheu fordert Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Chemiedreieck Südostbayern

05.08.2004 16:49 Uhr

Bayerns Verkehrsminister kritisiert "dramatische Streichungspolitik" des Bundes. Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft soll Anbindung des Chemiestandorts retten.

München. Der Bayerische Wirtschafts- und Verkehrsminister Otto Wiesheu hat die "dramatische Streichungspolitik" des Bundes beim Ausbau der Schieneninfrastruktur" kritisiert. Anlässlich eines Treffens mit Landtagsabgeordneten, dem Altöttinger Landrat Erwin Schneider und dem Mühldorfer Landrat Georg Huber, bei dem es um den Ausbau der Schieneninfrastruktur zur Anbindung des Chemiedreiecks Südostbayern ging, hob der Minister die "herausragende Bedeutung" der Elektrifizierung der Bahnstrecke München – Mühldorf - Freilassing für den Industriestandort hervor. Bleibe es bei den geplanten Streichungen der Gelder durch den Bund, bedeutete dies eine nachhaltige Beeinträchtigung des Standortes. Wiesheu forderte daher einen Schulterschluss von Politik, Wirtschaft und Arbeitnehmern in der Region, um eine Verbesserung der Infrastruktur voranzutreiben. (diwi)

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