Der Umsatz konnte verglichen mit dem Vorjahr um 1,6 Prozent auf 15,75 Milliarden Euro gesteigert werden. Manches wird aber auch teurer als geplant. So steigen die Kosten für die Neubaustrecke Köln-Rhein/Main auf sechs Milliarden Euro, geplant waren 4,6 Milliarden Euro. Weitere Kostenrisiken würden die Neubaumaßnahmen in Berlin sowie die Neu- und Ausbaustrecke Nürnberg-Ingolstadt-München bergen. Ursächlich für das Ergebnis seien der Modernisierungsaufwand und die Investitionen der Bahn. Diese wurden gegenüber dem Vorjahr um rund 205 Millionen Euro auf gut sieben Milliarden Euro gesteigert. Verglichen mit dem Vorjahr flossen 500 Millionen Euro mehr in den Fahrweg. Damit sei die Zahl der Langsamfahrstellen halbiert worden. Bleibt zu hoffen, das diese auch für die Zahl der Verspätungen gilt. Zum Jahresende beschäftigte das Unternehmen noch rund 214.000 Mitarbeiter, und damit 3,7 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor.
Weniger Verlust und mehr Kosten als geplant
Mit einem betrieblichen Ergebnis nach Zinsen von minus 205 Millionen Euro hat die Bahn im Geschäftsjahr 2001 rund 173 Millionen Euro weniger Verlust eingefahren als geplant, teilt das Unternehmen nach einer Aufsichtsratssitzung mit.