Deutlich weniger Menschen als im Vorjahr sind auf Bayerns Straßen im Jahr 2001 ums Leben gekommen. Die Zahl der Todesopfer sei um 7,7 Prozent auf 1325 gesunken, berichtete des Bayerische Innenministerium am Montag in einer vorläufigen Bilanz. Auch die Zahl der Schwerverletzten ging um 5,1 Prozent auf 16 700 zurück. Zu dieser Entwicklung habe neben einer engmaschigen Information und Aufklärung der Autofahrer auch eine strikte Verkehrsüberwachung beigetragen, erläuterte Innenminister Günther Beckstein (CSU). Zugleich stieg allerdings die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt leicht um 1,3 Prozent auf knapp 339 000. Einen positiven Trend stellte das Innenministerium bei den Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss fest. Hier sei ein Rückgang um 6,8 Prozent zu verzeichnen. Hingegen registrierte die Polizei mehr Unfälle unter dem Einfluss von illegalen Drogen oder Medikamenten; die Zahl stieg laut Statistik um 21,8 Prozent auf 480. Grund für diese höhere Zahl sei aber in erster Linie eine verstärkte Sensibilisierung der Polizeibeamten sowie verbesserte Drogentestverfahren, betonte das Innenministerium. Dank verschiedener Maßnahmen vom Schulwegtraining für ABC-Schützen bis zu speziellen Seminaren für Schulbusfahrer sank nach Ministeriumsangaben ferner die Zahl der Schulwegunfälle um 3,2 Prozent auf rund 690. Erstmals seit 1995 sei zudem kein tödlicher Unfall mit einem Schulkind zu beklagen, betonte Beckstein. Allerdings stieg die Zahl der verletzten Kinder um mehr als 2,1 Prozent auf rund 800. (vr/dpa)
Weniger Verkehrstote auf Bayerns Straßen
Die Zahl der Todesopfer ist um 7,7 Prozent auf 1325 gesunken