Genf. Während im Jahr 2007 die weltweit transportierte Luftfracht noch um 4,3 Prozent zunahm, verzeichneten die Fluggesellschaften in den ersten fünf Monaten des Jahres 2008 nur ein noch Wachstum von 2,8 Prozent. Im Monat Mai sogar nur eine Steigerung von 1,3 Prozent. Als Hauptursache für diesen Einbruch benennt die International Air Transport Association (IATA), der 230 Airlines angehören, die Schwäche der asiatischen Carrier. Aufgrund des Erdbebens in China und der Schwäche der japanischen Wirtschaft ergab sich ein Rückgang von 0,5 Prozent. In Nordamerika stiegt das Frachtvolumen hingegen um 4,6 Prozent. Die US-Fluggesellschaften konnten besonders im transpazifischen Verkehr wieder zulegen. Die Europäer konnten dagegen nur um 1,4 Prozent wachsen. Sie bremst laut IATA der hohe Euro-Wechselkurs. Bedenklich sei, so die IATA, die Entwicklung der Ölpreise. Die Kosten für Flugbenzin seien im Vergleich zu vor einem Jahr um 87 Prozent gestiegen. Die Betriebskosten erhöhen sich laut IATA um 20 bis 30 Prozent je Flugzeug.
Weltweites Luftfrachtwachstum bricht ein
Das Luftfrachtvolumen wächst 2008 deutlich schwächer als noch vor einem Jahr. Das zeigen die heute veröffentlichten Zahlen der IATA.