Der Bau der neuen vierspurigen Bundesstraße 6 entlang des nördlichen Harzrandes soll 2002 zielgerichtet weitergeführt werden. Der Bund werde rund 335 Millionen Mark dafür zur Verfügung stellen, teilten die Harzer SPD-Landtagsabgeordnete Bianka Kachel und der SPD-Landtagskandidat Andreas Steppuhn nach einem Gespräch mit Verkehrsstaatssekretär Ralf Nagel am Donnerstag mit. Den Angaben zufolge soll im Jahr 2002 mit dem Bau folgender Straßenabschnitte begonnen werden: im Landkreis Wernigerode die Abschnitte Benzingerode bis Heimburg für rund 48 Millionen Mark, Heimburg bis Blankenburg-Nord für rund 57 Millionen Mark, Blankenburg-Nord bis Blankenburg-Ost für rund 44 Millionen Mark und im Landkreis Aschersleben Staßfurt die Strecke Aschersleben-Nord bis Aschersleben-Ost für rund 34 Millionen Mark. Wie die Politiker weiter mitteilten, soll auch eine bessere Anbindung der Landkreise Quedlinburg und Sangerhausen an das Schienennetz gewährleistet werden. Demnach sind Investitionen für die Verbesserung der Eisenbahninfrastruktur in Höhe von 1,1 Milliarden Mark vorgesehen. Diese Mittel sollen unter anderem für Arbeiten an der Strecke Halle-Sangerhausen und für den Ausbau von elektronischen Stellwerken in Roßlau/Dessau, Köthen, Sangerhausen, Merseburg und Weißenfels verwendet werden. (vr/dpa)
Weitere Straßenbau-Investitionen für die Harzregion
In den Ausbau der Bundesstraße B6 und dem Schienenverkehr wird investiert wird