Berlin. In dem Verkehrsgewerbe steigt die Zuversicht auf ein Ende der wirtschaftlichen Talfahrt. "Die Verkehrswirtschaft ist vorsichtig optimistisch und rechnet mit einer Stabilisierung der zukünftigen Geschäftslage, jedoch bei schwachen Erträgen", heißt im gerade veröffentlichten DIHK Dienstleistungsreport. Die Aussage ist das Ergebnis einer Befragung durch den Deutschen Industrie- und Handelskammertag, bei der 10.000 Unternehmensantworten aus dem Bereich Dienstleistungen ausgewertet wurden. Die Geschäftslage bleibt angespannt, heißt es zu dem Teilsegment Verkehrsgewerbe. Ein Drittel der Unternehmen berichtet demnach von einer schlechten und nur 12 Prozent von einer guten aktuellen Geschäftssituation. Die Branche verzeichne zwar aufgrund steigender Fracht- und Beförderungsvolumina stabile bis leicht steigende Umsätze. Allerdings fallen die Erträge niedriger aus. Die Investitionspläne im Straßengüterverkehr haben sich gegenüber der Frühjahrseinschätzung leicht gebessert. Mehrheitlich dienen die Investitionen der Umfrage zur Folge der Erhaltung und der Rationalisierung. Viele Unternehmen würden sich noch zurückhalten und warten, ob die erhoffte konjunkturelle Erholung sich im nächsten Jahr auch als nachhaltig erweist. (vr/cd)
Vorsichtiger Optimismus in der Verkehrswirtschaft
DIHT-Umfrage: Geschäftslage bleibt angespannt