Trento. In den letzten sechs Monaten hat die Straßenpolizei auf der Brennerautobahn mehrere hundert Führerschein von LKW-Fahrern eingezogen, im Durchschnitt 27 pro Woche. Der Grund: das Überholverbot für LKW vom Grenzübergang bis zum Mauthäuschen Ala wurde nicht beachtet. Viele LKW-Fahrer hatten sich beschwert. Sie wussten nicht, dass eine Änderung der Straßenverkehrsordnung es der Straßenpolizei gestattet, bereits beim erstmaligen Übertreten des Verbots, den Führerschein einzubehalten. Der Präsident der Brennerautobahn, Ferdinand Willeit hat betont, dass seit Einführung dieser Regel die tödlichen Unfälle und die Zahl der Verletzten drastisch zurückgegangen sei. Die Unfallhäufigkeit auf dem Teilabschnitt der A22 liege jetzt weit unter dem nationalen Durchschnitt. Der Abschnitt der A22 zwischen Verona und Modena hingegen, so gab Willeit bekannt, liege über dem nationalen Durchschnitt. Deswegen würden die Führung der Brennerautobahn erwägen, das Überholverbot für die gesamte A22 einzuführen. (rp)
Vorsicht am Brenner
Schon die einmalige Missachtung des Überholverbots kann den Führerschein kosten