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Volvo-Lastwagen rollen wieder mit hohem Gewinn

Volvo will nach der positiven Entwicklung auch die Produktivität wieder steigern
© Foto: Philipp Guelland

Der Umsatz des schwedischen Nutzfahrzeugherstellers stieg im zweiten Quartal um fast ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum


Datum:
22.07.2010
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Göteborg. Der schwedische Nutzfahrzeugkonzern Volvo ist nach der Finanz- und Wirtschaftskrise mit seinen Lastwagen und Bussen wieder sicher in der Gewinnzone gelandet. Wie das Unternehmen am Donnerstag in Göteborg mitteilte, brachte das zweite Quartal einen Nettogewinn von 3,2 Milliarden Kronen (339 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte Volvo 5,5 Milliarden Kronen Verluste zu verkraften. Die Schweden konkurrieren bei Lastwagen und Bussen vor allem mit Daimler und den VW-Marken MAN sowie Scania.

Volvos Umsatz stieg um 31 Prozent auf 68,8 Milliarden Kronen. Insgesamt setzte das Unternehmen 42.614 Lastwagen ab. Vor einem Jahr waren es 29 651 Einheiten. Konzernchef Leif Johansson hob positiv neben der "stufenweise Erholung auf den meisten Märkten" die Verbesserung der Gewinnmargen in allen Geschäftsfeldern hervor.

"Unsere Ertragskraft hat sich durch die gestiegene Nachfrage, strenge Kostenkontrolle und eine positive Produktivitätsentwicklung verbessert", meinte Johansson. Vor allem in Asien und Südamerika registriere man eine "gute Marktentwicklung", während die Verkaufsvolumina in Europa, Nordamerika und Japan "historisch" gesehen immer noch auf niedrigem Niveau lägen.

Volvo erwartet aus Nordamerika und Europa für den Rest des Jahres weitere Nachfrageverbesserungen und korrigierte die Prognosen für mehrere Geschäftssegmente nach oben. Johansson kündigte an, dass sein Konzern parallel zur stetigen Nachfragesteigerung weiter ein Hauptaugenmerk auf die Verbesserung der Produktivität richte. Der Nutzfahrzeugkonzern wird unabhängig von Volvo Cars betrieben. Der PKW-Hersteller mit dem Traditionsnamen Volvo gehörte bisher zu Ford und ist an den chinesischen Geely-Konzern verkauft worden. (dpa)

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