Leipzig. Die Transportbehälter werden für die weltweite Versorgung der Produktionswerke mit Montagefertigteilen (CKD) genutzt. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Stahlmehrwegbehälter mit passiven Transpondern im 868-MHz-Frequenzbereich ausgestattet werden. Erste Tests haben laut Projektleiter Frank Hesse ergeben, dass drei bis acht Behälter auf einem Gabelstapler problemlos beim Durchfahren eines 2,5 Meter breiten Gates gelesen werden können. Dabei lange laut Hesse eine Abstrahlleistung der Transponder von 0,5 Watt. Die Tags sollen wahrscheinlich im U-Profil der Behälter angebracht werden. Durch den Einsatz von RFID will VW mehr Klarheit über den Verbleib der insgesamt 800.000 Behälter erhalten. Der Schwund von Behältern soll so reduziert werden. Außerdem sollen die Kosten der Behälterlogistik den einzelnen Werken besser zugeordnet werden können. Dadurch soll die Umlaufgeschwindigkeit der Behälter von derzeit durchschnittlich drei Umläufen pro Jahr erhöht und somit der Behälterbestand gesenkt werden. In einem weiteren Schritt ist angedacht, die RFID-Tags in den Behältern auch zur Materialflusssteuerung zu nutzen. Dazu soll die Behälter-ID mit den Lieferscheindaten über eine Datenbank verknüpft werden.
Volkswagen: RFID für CKD-Behältermanagement
Die Volkswagen AG will mit Hilfe von RFID den Bestand ihrer CKD-Transportbehälter besser managen. Das wurde gestern auf dem 4. Logistikkongress des Verbands der Automobilindustrie (VDA) bekannt.