BERN. Keine Toten und Schwerverletzten mehr im Straßenverkehr – das ist das langfristige Ziel der so genannten "Vision Zero", die drei Tage lang von Experten in Bern diskutiert worden ist. Mehr als 600 Sicherheitsdelegierte, Verkehrsplaner, Kantons- und Gemeindevertreter, Chefs von Polizeikorps und Verkehrsinstruktoren befassten sich mit dieser Vision, deren Idee aus Schweden stammt. Eine solche Vision könne nicht schlagartig realisiert werden, wurde auf der Tagung betont. Es gelte deshalb, Zwischenziele zu formulieren. In einer ersten Stufe soll in den nächsten zehn Jahren die Zahl der jährlich 600 Verkehrstoten in der Schweiz halbiert werden, mit allen geeigneten Maßnahmen. Dazu genügten die konsequente Umsetzung der bestehenden Gesetze sowie die angestrebte Überarbeitung des Straßenverkehrsgesetzes. Kernaussage von Vision Zero: Der Straßenverkehr soll mehr als bisher dem Menschen angepasst werden. (vr/hrk)
Vision Zero
Die Schweiz will in den nächsten zehn Jahren die Zahl der Verkehrsopfer halbieren