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Virgin-Gründer Branson stellt Umweltsünder an den Pranger

Virgin-Airways-Gründer Richard Branson
© Foto: NASA

Richard Branson finanziert Webseite die eine Liste der Schiffe und Reedereien veröffentlicht, die die vorgegebenen Klimaschutz- Grenzwerte nicht einhalten


Datum:
03.01.2011
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London. Der exzentrische Millionär und Virgin-Airways-Gründer Richard Branson hat eine Webseite zur Bekämpfung der globalen Erderwärmung durch Schiffsemissionen ins Netz gestellt. Dort soll über Schiffe und Reedereien informiert werden, die die vorgegebenen Richtlinien und Grenzwerte nicht einhalten. „Sie können online erfahren, wie sauber oder umweltgefährdend das Schiff ist", sagte der Projektleiter Peter Boyd in einem Bericht der britischen „Sky News".

Der Generalsekretär der internationalen Schifffahrtskammer Peter Hinchcliffe verurteilt dagegen die Berechnungsmethode, die auf dem mangelhaften United Nations-Standard beruht. Er erläuterte die Industriebedenken auf der UN-Konferenz zum Klimawandel in Cancun, Mexico wie folgt: „Der Online-Schiffsdatenbestand ist irreführend, da die Schiffe je nach Typ und Funktion sehr unterschiedlichen Konstruktions- und Sicherheitsanforderungen unterliegen. Dadurch variiert ihr Energieverbrauch erheblich."

Die Webseite „Shipping Efficiency.org" lädt Schiffsbesitzer dazu ein, Details ihrer Flotte für umweltfreundliche Versender und Charterer transparent darzustellen. Dadurch können diese zusammen mit ihren Handelspartnern die Schiffe mit den besten Umweltnoten auswählen, um ihre Produkte zu transportieren", berichtet das New Yorker „Maritime Propulsion Journal". Der Webseitenbetreiber hat seine eigene Bewertung für die Energieeffizienz von Schiffen basierend auf dem Energy Efficiency Design Index (EEDI) der International Maritime Organisation entwickelt. Der Index bezieht das Schiffsdesign, die Kapazität, die Motorleistung und den Kraftstoffverbrauch mit ein. „Der EDDI der einzelnen Schiffe wird mit durchschnittlichen Werten anderer Schiffe des gleichen Typs und der gleichen Größe verglichen. Bewertungen von A bis G werden dann den einzelnen Schiffen zugewiesen", besagt der Bericht. (rup) 

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