Die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene fiel vergangenes Jahr überaus bescheiden aus, teilt das Bundesamt für Verkehr (BAV) mit. Immerhin konnte gemäß ersten Hochrechnungen die Wachstumsrate des alpenquerenden Straßengüterverkehrs von sieben (im Jahr 2000) auf drei Prozent (2001) gesenkt werden. Konkrete Zahlen sind wegen der vorübergehenden Schließung des Gotthard-Straßentunnels noch nicht verfügbar. Der Containerverkehr legte bei den Bahnen um 1,7 Prozent und der Wagenladungsverkehr um 3 Prozent zu. Um insgesamt 5 Prozent sei der alpenquerende Schienengüterverkehr gewachsen. Dazu haben die Rollende Landstrasse (RoLa) am Gotthard, seit Mitte 2001 auch am Lötschberg, und die kurzfristig eingesetzte RoLa Brunnen-Lugano beigetragen. (vr/hrk)
Verkehrsverlagerung kommt nur langsam voran
Aber auch der Schienengüterverkehr legt um fünf Prozent zu