Von den 3000 Betrieben des Verkehrsgewerbes in Mecklenburg-Vorpommern werden bis zum Jahresende mindestens 30 schließen müssen. Das kündigte NDR 1 - Radio MV zufolge der Präsident der Fachvereinigung Güterverkehr des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Jürgen Hamke, am Sonnabend auf der Jahreshauptversammlung in Dummerstorf bei Rostock an. Die Unternehmen, die vor allem unter der Erhöhung der Kraftstoffpreise leiden, fordern von der Bundesregierung kurzfristige Lösungen. Der Chef der Staatskanzlei, Otto Ebnet, gestand ein, dass die Landesregierung rat- und machtlos sei. Die notwendigen Regelungen müssten auf Bundes- oder EU-Ebene entschieden werden, beispielsweise die Abschaffung von Subventionen in anderen EU-Staaten, um die Wettbewerbsgleichheit herzustellen. Kurzfristige Lösungen werde es nicht geben. Die Fuhrunternehmer kündigten an, Aktionen wie Sternfahrten beizubehalten, um auf ihre Lage aufmerksam zumachen.
Verkehrsgewerbeverband: 30 Fuhrbetriebe müssen schließen
Unternehmen fordern von der Bundesregierung kurzfristige Lösungen