Helsinki. Der finnische Konzern UPM-Kymmene will seine Lieferkette im Geschäftsbereich Papier erneuern. Im Zuge der Neuorganisation will der Papierhersteller seine Belegschaft in Europa bis 2010 um rund 100 Beschäftigte verringern. Unternehmensangaben vom Dienstag zufolge, ist geplant, eine neue Supply Chain-Plattform zu etablieren, die „die operative Effizienz verbessert und gleichzeitig den Kunden in den Mittelpunkt stellt“. Im Rahmen dieser Maßnahmen plant UPM eine Restrukturierung im Bereich Supply Chain in Nord- und Zentraleuropa, um die Geschäftstätigkeit von einer zentralen Stelle aus steuern zu können. Hierzu will der Papierproduzent ein Servicecenter mit rund 80 Stellen im finnischen Tampere einrichten. Diese Tätigkeiten werden derzeit in den finnischen Papierfabriken sowie vom Kundenservice des Geschäftsbereichs Papier in Helsinki erledigt. In Zentraleuropa sollen außerdem zwei Servicecenter mit rund 180 Stellen entstehen: eines in Augsburg und eines in Dörpen. Die Liefertätigkeiten von UPM werden derzeit in den Papierfabriken in Deutschland und Österreich sowie in den Verkaufsbüros in Deutschland ausgeführt. „Mithilfe der neuen Plattform können wir die Prozesse und Arbeitsweisen unserer Supply Chain weiterentwickeln. Durch effizientere Arbeitsweisen können wir nicht nur die Profitabilität sondern auch unseren Customer Service weiter verbessern“, erklärte Bernd Eikens, Senior Vice President, Supply Chain, UPM Paper Business Group. (ag)
UPM organisiert Papiergeschäft neu
Finnisches Unternehmen will Lieferkette neu strukturieren und bis 2010 rund 100 Stellen in Europa streichen