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Umrüstung der Güterzüge auf Flüsterbremsen langsam

Die Deutsche Bahn und der Verband der Güterwagenhalter sind zuversichtlich, dass bis Jahresende die Häfte der Wagen auf Flüsterbremsen umgerüstet ist
© Foto: dapd/Torsten Silz

Mit dem Ziel, dass die Hälfte der Wagen bis Jahresende leiser verkehrt, geht es laut dem Verkehrsministeriums schleppend voran – Deutsche Bahn und VPI widersprechen.

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Mainz/Berlin. Die Umrüstung der Güterzüge auf Flüsterbremsen kommt nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums nur schleppend voran. Von den 167.000 Wagen seien erst ein Viertel mit leiseren Bremsen ausgestattet, heißt es in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen, die der „Deutschen Presse-Agentur“ (dpa) vorliegt.

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner aus Mainz meinte am Dienstag, damit könne das Ziel, bis Ende des Jahres die Hälfte leiser zu haben, nicht erreicht weiten. „Wir hinken meilenweit hinterher.“ Besonders betroffen von dem Bahnlärm durch Güterzüge sind die Menschen im Oberen Mittelrheintal. Entlang des Rheins führt eine der meistbefahrenen Güterbahnstrecken Europas.

Gegen die Darstellung der langsamen Umrüstung wehren sich sowohl die Deutsche Bahn als auch der Verband der Güterwagenhalter (VPI), der die großen privaten Halter vertritt. Bei der Deutschen Bahn verfügen laut Ministerium rund 42 Prozent der Wagen über leise Bremsen. „Bis Ende des Jahres haben wir die Hälfte leise“, sagte eine Sprecherin. Der VPI erklärte, bis Ende Dezember seien 51 Prozent leise unterwegs.

Ein Großteil der rund 73.000 privaten Güterwagen beim VPI, die in Deutschland verkehren, seien im Ausland registriert, sagte der VPI-Vorsitzende Malte Lawrenz. Das Ministerium aber schaut in das Nationale Fahrzeugregister. „Eine Evaluierung anhand der Registerzahlen bringt gänzlich falsche Ergebnisse“, sagte Lawrenz. Die Bundesregierung müsse die Datenbasis unbedingt ändern. (dpa/ag)

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