Paris/Frankreich. Die in Pantin nahe der französischen Hauptstadt ansässige Transport- und Logistikgruppe Mory Group hat die vor einigen Wochen mit der Schweizer internationalen Spedition Kühne + Nagel eingeleiteten Verhandlungen über eine mögliche Übernahme der Mory-Stückgutaktivitäten durch diese abgebrochen. Wie die Pariser Wirtschaftszeitung Les Echos meldete, teilte die Mory-Holding mit, die Gespräche seien in „rechtlicher und finanzieller“ Hinsicht ohne Ergebnis geblieben. Man habe stattdessen beschlossen, das Kapital der Stückguttochter Mory Team zu erhöhen. Dies solle in der Form geschehen, dass die derzeitigen Führungskräfte auf regionaler und Agentur-Ebene ihrerseits in das Kapital eintreten könnten. Beabsichtigt sei, ihnen hierfür „rund 20 Prozent zu reservieren“, zitiert das Blatt dazu Mory-Chef Alain Bréau. Die Kapitalaufstockung solle bis zum Jahresende über die Bühne gehen, verlautete weiter. Gründe für das Scheitern der Verhandlungen nannte Bréau nicht. Mory Team trägt zum Umsatz der Gruppe 55 Prozent bei. (jb)
Übernahmeverhandlungen abgebrochen
Mory Group bricht Übernahmeverhandlungen mit Kühne + Nagel ab