St. Petersburg/Russland. In Jekaterinburg wurde als erster Bauabschnitt eines geplanten „Internationalen Euro-Asiatischen Transport- und Logistik-Zentrums“ ein Containerterminal eröffnet. Die Fläche des Terminals beträgt 18.000 Quadratmeter, es kann zwei Containerzüge gleichzeitig abfertigen. Die Idee zur Einrichtung dieses als „Trockenhafen“ bezeichneten Projekts an der Grenze zwischen Europa und Sibirien ging von Reedereien aus, die schon im Jahr 2000 die Einrichtung einer leistungsfähigen Basis zum Umschlag von Containern im Zentrum Russlands anregten. Nach Angaben des russischen Vizeverkehrsministers Alexander Mischarin soll das Terminal mit der Zeit auf eine Leistungsfähigkeit von 1 Million TEU pro Jahr ausgebaut und durch einen Lagerhallenkomplex der Klasse A mit 200.000 Quadratmeter Fläche ergänzt werden. Laut Mischarin fügt sich das neue Terminal auch in das unlängst von den Verkehrsministern 28 asiatischer Länder verabschiedete Projekt einer „Eisenbahn-Seidenstraße“ ein, die als Ergänzung zur Transsib neue Schienen-Transitwege zwischen Ostasien und Europa erschließen soll. (ld)
„Trockenhafen“ für Container am Ural hat Betrieb aufgenommen
Das eröffnete Containerterminal ist der erste Bauabschnitt des geplanten Internationalen Euro-Asiatischen Transport- und Logistik-Zentrums