Rom. Der Geschäftsführer der italienischen Staatsbahnen Ferrovie dello Stato (FS), Mauro Moretti, bezeichnete die die Bilanz 2007 als Trendwende: Der Schuldenberg konnte von 1,7 Milliarden auf 409 Millionen Euro abgesenkt worden. Auch schaffte es Moretti die Kosten um 1,8 Prozent zu senken und den Umsatz zu steigern. Noch schreibe FS keine schwarzen Zahlen, aber das Unternehmen sei auf dem richtigen Weg, erklärte Moretti. Im Gütertransport konnte vor allem ein Zuwachs im europäischen Markt verzeichnet werden. Eine ausgeglichene Bilanz konnte die RFI, Tochter der FS und Inhaber des Scheinennetzes, vorlegen bei einer Gewinnsteigerung um 10,6 Prozent. Der FS-Geschäftsführer hat die Hauptaktionäre aufgefordert, über eine Kapitalerhöhung nachzudenken. Moretti forderte zudem, endlich eine Trennung vorzunehmen zwischen Bahnstrecken, die von Staat unterstützt werden, und Strecken, die sich selbst tragen können. (rp)
Trendwende bei italienischen Staatsbahnen
Geschäftsführer Mauro Moretti fordert Kapitalerhöhung für Ferrovie dello Stato