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Transco übernimmt Beschaffungslogistik für ZF Friedrichshafen

Transco Lkw
Um die ZF-Aufträge abfahren zu können, hat Transco zehn zusätzliche Sattelzugmaschinen und 20 kranbare Trailer beschafft
© Foto: Transco

Der Italien-Spezialist hat eine Ausschreibung des Technologiekonzerns für Italien-Verkehre gewonnen. Ein Grund war, dass die Spedition die Alpenquerung überwiegend mit der Bahn fährt.


Datum:
17.08.2018
Autor:
Katharina Spirkl
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Singen. Der mittelständische Logistikdienstleister Transco übernimmt Teile der Beschaffungslogistik für den Technologiekonzern ZF Friedrichshafen. Wie die Unternehmen jetzt mitteilten, hat Transco eine Ausschreibung gewonnen und wird die Transporte von italienischen Lieferanten in mehrere ZF-Werke in Deutschland, Transporte aus den ZF-Werken in Deutschland zu Kunden in Italien sowie konzerninterne Transporte zwischen deutschen und italienischen Standorten abwickeln.

Befördert werden Sendungen aller Größen, von Einzelpaletten bis Ganzladungen. In der Vergangenheit war der Italien-Spezialist Transco bereits Logistikpartner für die Italienverkehre des ZF-Hauptsitzes in Friedrichshafen. Durch die Ausweitung der Zusammenarbeit auf nahezu alle deutschen Werke verdoppelt sich für Transco das mit dem Kunden ZF erzielte Umsatzvolumen, heißt es in einer Mitteilung der Unternehmen.

„Wir sind stolz darauf, dass wir die Zusammenarbeit mit dem großen und anspruchsvollen Kunden ZF ausbauen konnten“, erklärt Christian Bücheler, geschäftsführender Gesellschafter der Transco Süd Internationale Transporte . Die mittelständische Logistikgruppe ist mit 30 Standorten in acht europäischen Ländern vertreten und zählt 580 Beschäftigte, davon 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am deutschen Hauptsitz Singen. Dieser Standort ist auch die wichtigste Verkehrsdrehscheibe innerhalb der Transco-Gruppe. Mit durchschnittlich 30 täglichen Abfahrten ab Singen ist die Spedition besonders stark auf den Italienverkehren. Transco nimmt die Alpenquerung zum überwiegenden Teil als Bahnverladung vor.

Transco erweitert Fuhrpark

Bei der Ausweitung des Auftragsvolumens geht Transco für den Kunden ZF in größere Investitionen und hat für das zusätzliche Auftragsvolumen der deutschen ZF-Standorte zehn Sattelzugmaschinen sowie 20 kranbare Trailer beschafft.

„Rollendes Material lässt sich kaufen oder leasen“, erklärt Christian Bücheler. „Für uns war es eine weit größere Herausforderung, die für das Kundenprojekt nötigen Fahrer zu verpflichten.“ Um dem Fahrermangel zu begegnen, beschäftigt Transco eigens einen Fuhrpark-Koordinator, dessen einzige Aufgabe es ist, Berufskraftfahrer zu rekrutieren und sie so weiterzubilden, dass sie den komplexen Kundenanforderungen entsprechen – Sprachkurse in Deutsch und Italienisch inklusive.

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