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Tiroler Parteien fordern Ende von Grenzkontrollen in Kufstein

Deutschland kontrolliert seine Grenze zu Österreich seit Herbst 2015, das führt zu Staus
© Foto: Roland Mühlanger/picturedesk/APA/picture-alliance

Seit Herbst 2015 kontrolliert Deutschland seine Grenze zu Österreich. Tiroler Parteien fordert nun ein Ende der Kontrollen, da diese eine wesentliche Belastung und einen Stauhotspot darstellen würden.


Datum:
30.01.2020
Autor:
John Aukenthaler
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Innsbruck. Die Parteien im österreichischen Tirol fordern die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Bayern auf, die Grenzkontrollen bei Kufstein zu beenden. In der kommenden Woche soll ein entsprechender Antrag im Landtag verabschiedet werden, der von Vertretern aller Landtagsfraktionen unterzeichnet wurde, wie ÖVP-Fraktionschef Jakob Wolf der dpa bestätigte.

Die permanente Grenzkontrolle stelle „weiterhin eine wesentliche Belastung und einen Stauhotspot dar“, was dazu führe, dass viele Fahrer auf Landstraßen auswichen, heißt es in dem Antrag. „Der Tiroler Landtag appelliert daher an die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Bayern im Hinblick auf die derzeit nicht mehr vorhandenen Migrationsströme diese Grenzkontrollen unverzüglich zu beenden und dadurch einen ungehinderten Verkehrsfluss wieder zu gewährleisten.“ Zuerst hatte die „Tiroler Tageszeitung“ über den Vorstoß berichtet.

Deutschland kontrolliert seine Grenze zu Österreich seit Herbst 2015, nachdem sich Zehntausende Flüchtlinge und andere Migranten von Griechenland über die Balkan-Route auf den Weg nach Westeuropa gemacht hatten. Eigentlich gibt es im Schengen-Raum, dem 26 europäische Länder angehören, keine stationären Personenkontrollen an den Grenzen. Deutschland hat eine 3700 Kilometer lange Landgrenze, allein zu Österreich sind es gut 800 Kilometer mit Dutzenden Übergängen. Echte, dauerhafte Kontrollen gibt es zwischen Bayern und Österreich aber nur an drei Autobahnübergängen – unter anderem eben bei Kufstein beziehungsweise Kiefersfelden. (dpa/ja)

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