Tiefensee: Beim Bahn-Börsengang muss der Erlös stimmen

08.10.2008 14:18 Uhr
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Information des Bundesverkehrsministers: keine Veräußerung von Anteilen geben, wenn der Erlös unter Wert ist

Dessau-Roßlau. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat seine Position zum geplanten Börsengang der Deutschen Bahn bekräftigt. „Es wird keine Veräußerung von Anteilen geben, wenn der Erlös unter Wert ist“, sagte Tiefensee heute in Dessau-Roßlau nach der Verkehrsministerkonferenz. „Wir wollen, dass das stabile Unternehmen noch stärker wird.“ Auf weitere Nachfragen wollte Tiefensee nicht eingehen. Mehrere Länderverkehrsminister hatten wegen der weltweiten Finanzkrise für eine Verschiebung des Börsengangs plädiert. Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering (SPD) forderte die Bundesregierung in Dessau-Roßlau auf, den Börsengang der Deutschen Bahn noch einmal genau zu überdenken. Für den geplanten Start der zweiwöchigen Zeichnungsfrist am kommenden Montag steht noch vor dem Wochenende die Bestimmung einer Preisspanne an. Angestrebt ist, 24,9 Prozent der Anteile an der Bahntochter DB Mobility Logistics zu verkaufen, die den Personen- und Güterverkehr vereint. (dpa)

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