München. Über manche Dinge wird in der deutschen Wirtschaft nicht offen gesprochen, und dennoch dürfen sie bei Bewerbungen und der Karriere nicht unterschätzt werden: das Erfüllen bestimmter Kleidervorschriften und Outfit-Regeln.
"Ich habe das sehr intensiv erlebt bei einem Vollbartträger", erinnert sich die Münchner Personalberaterin Barbara Hartmann von Heidrick & Struggles, die vor allem Kandidaten für die erste und zweite Führungsebene der Automobilindustrie auswählt. "Dieser Mann war für die Stelle eines Vertriebs- oder Verkaufsleiters deutlich qualifizierter als seine Mitbewerber, doch man entschied sich für einen anderen", erzählt Hartmann und fügt hinzu, "mir fallen viele Beispiele ein, wo man mir die wahren Gründe für die Ablehnung eines Kandidaten nicht gesagt hat, ich sie aber ahne, wie etwa bei etwas kräftiger gebauten Bewerbern. Da wird dann lieber das Haar in der Suppe gesucht und behauptet es läge zum Beispiel an der mangelnden Auslandserfahrung dieses Kandidaten."
Barbara Hartmann ist davon überzeugt, dass beim beruflichen Erfolg das Aussehen eine entscheidende Rolle spielt: "Denn jede Karriere wird stark über Beurteilungen des Einzelnen getriggert, das heißt, jemand wird befördert, weil er von anderen als gut und sympathisch empfunden wird."
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